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23.07.2020 um 08:42 Uhr THL klein, Straße reinigen, THL 1
   

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Basismodul der modularen Trupp Ausbildung wurde auch unter Coronabedingungen von 20 Anwärtern erfolgreich absolviert.
Von Agnes Feuerer

NITTENAU.Am Samstag stellten sich 20 junge Feuerwehrdienstleistende und Feuerwehranwärter aus den Wehren Nittenau, Bergham, Bruck, Fischbach, Schöngras und Kaspeltshub der Zwischenprüfung zum Basismodul der Modularen Trupp-Ausbildung (MTA). Diese Ausbildung besteht aus einem Basismodul mit rund 95 Unterrichtseinheiten und weiteren Unterrichtseinheiten in lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Diese Ausbildung können Feuerwehranwärter mit 16 Jahren beginnen.

 

Hier lernen sie, ähnlich wie bei einer dualen Berufsausbildung, die Grundfertigkeiten. Nach Abschluss des Basismoduls folgt ein zweijähriges Ausbildungs- und Übungsmodul. Dieses wird an den einzelnen Standorten der Feuerwehren durchgeführt. Hier erwerben die Feuerwehranwärter weiteres Fachwissen, abhängig von den Einsatzschwerpunkten der einzelnen Feuerwehren. Das zweijährige Ausbildungs- und Übungsmodul endet mit einer Abschlussprüfung.

Umstellung auf Online
Wenn die Anwärter nach dieser Prüfung 18 Jahre alt sind, werden sie in den aktiven Einsatzdienst übernommen. Damit ist zwar die „Lehre bei der Feuerwehr abgeschlossen, aber die Ausbildung noch lange nicht“, hieß es.

Der Lehrgang startete im Februar 2020 noch unter „normalen“ Bedingungen, doch nach dem Coronaausbruch standen die Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer vor einer noch nie da gewesenen Herausforderung. Die Lösung war die Umstellung auf Online-Unterricht. So wurde der theoretische Teil komplett auf digital umgestellt und auch die schriftliche Prüfung wurde so abgelegt.

Die praktische Ausbildung musste zeitweise ausgesetzt werden. Glücklicherweise konnten wichtige praktische Lehrgangsinhalte bereits vor dem Lockdown auf den Standorten in kleinen Gruppen geschult werden. Durch das System der Modularität konnten einige Themen in das nun folgende Ausbildungs- und Übungsmodul verlegt werden. Somit, so Michael Kerkez von der FFW Nittenau, war sichergestellt, dass alle Teilnehmer entsprechend des Lehrplans ausgebildet werden können.

Am Ende der Prüfung konnte der Nittenauer Kommandant Michael Kerkez den 19 Herren und der einen Dame gratulieren, denn alle hatten die Prüfung bestanden. Kerkez bedankte sich auch bei den Ausbildern für die gute Grundausbildung. Diese Ausbildung sei der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit der Feuerwehren im KBM Bereich.

Sehr gute Ergebnisse
Bürgermeisterin Heike Faltermeier aus Bruck und Bürgermeister Benjamin Boml aus Nittenau bedankten sich bei den Feuerwehranwärtern für die Bereitschaft, diese Ausbildung zu machen und so Dienst am Nächsten zu leisten, was man in diesen Zeiten nicht hoch genug einschätzen könne, so Faltermeier. Corona, so Boml, hätte die Ausbildung noch schwieriger gemacht. Er bat alle Teilnehmer, am Ball zu bleiben, und wünschte für die Zukunft, dass sie von allen Einsätzen immer gesund zurückkommen mögen. KBM Armin Jehl betonte, dass die Prüfung für die Teilnehmer besonders schwer gewesen war, sie dafür aber sehr gute Prüfungsergebnisse erzielt hatten. (taf)

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

   
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